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1. Tag: Ankunft in Bukarest – Weiterfahrt in die Südkarpaten (ca. 200 km)

Abflug z. B. ab Frankfurt mit LUFTHANSA. Nach der Ankunft am Flughafen Bukarest empfängt Sie Ihre rumänische Reiseleitung, die Sie die nächsten Tage kompetent begleiten wird. Weiterfahrt in Richtung Norden, bereits ab Ploiesti sehen Sie in der Ferne die mächtigen Berge der Südkarpaten. Ankunft am Abend und Zimmerverteilung im vorgesehen Hotel, Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Schloss Peles/Sinaia – Brasov – Kirchenburg Prejmer (ca. 150 km)

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Sinaia, auch „Perle der Karpaten“ genannt. Hier ist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eines der modernsten Schlösser seiner Zeit entstanden, Schloss Peles. Das Schloss wurde als Sommerresidenz für den ersten deutschen König Rumäniens, Karl I. von Hohenzollern-Sigmaringen gebaut. Während der Innenbesichtigung werden Sie prunkvolle Räume, dekoriert in den verschiedensten Stilrichtungen sehen. Auf dem Weg zum Schloss passieren Sie den Kurpark mit dem herrlichen Casino, welches nach dem Vorbild des Casinos in Monaco errichtet wurde. Im Anschluss Rückfahrt nach Brasov/Kronstadt. Brasov ist eine der ältesten Städte in Siebenbürgen, die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Schwarze Kirche. Im Inneren der Kirche befindet sich die größte Ausstellung anatolischer Teppiche außerhalb der Türkei. Letzte Besichtigung des heutigen Tages ist die Kirchenburg in Prejmer, eine der mächtigsten und besterhaltenen Kirchenburgen im östlichen Teil Siebenbürgens. Sie besuchen die Kirche und unternehmen einen Spaziergang auf der Wehrmauer. Rückkehr ins Hotel und Übernachtung.

3. Tag: Südkarpaten – Moldauregion/Kloster Agapia –  Iasi (ca. 375 km)

Nach einem zeitigen Frühstück verlassen Sie die Berge der Südkarpaten. Über Onesti und Piatra Neamt erreichen Sie das Kloster Agapia; zusammen mit dem Kloster Varatec waren dies einst die größten Klöster in Südosteuropa. In Agapia können Sie den Alltag der Nonnen am besten erleben, Sie sehen das Kloster, das Klostermuseum und die Teppichwerkstätten. Außerdem besuchen Sie auch das neue Muzeul Vivant. Hier können Sie ehemalige Original-Wohnräume der Nonnen und Mönche sowie die Gebetsräume sehen, außerdem gibt es eine Töpfer/Keramikwerkstatt und eine Backstube. Nach der Besichtigung servieren Ihnen die Nonnen Kaffee und Kuchen und haben auch Zeit für Gespräche. Am Nachmittag direkte Weiterfahrt nach Iasi mit Ankunft am Abend. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Iasi – Chisinau/Moldawien (ca. 180 km)

Frühstück im Hotel, danach ausführliche Stadtbesichtigung. Historisch war Iasi die wichtigste Stadt im Fürstentum Moldau und Sie werden von den Sehenswürdigkeiten und Schönheiten begeistert sein. Iasi wird, ähnlich wie Rom, „Stadt der sieben Hügel genannt“, von denen die Stadt umschlossen wird. Ferner ist es die kulturelle Hauptstadt Rumäniens, viele bedeutende Persönlichkeiten und Künstler lebten und studierten hier. Sehenswert sind der neogotische Kulturpalast, welcher vier Museum und u.a. die größte Kunstsammlung des gesamten Landes beherbergt, die Metropoliten-Kirche, die Drei-Hierarchen-Kirche, die Große Synagoge sowie mehrere Klöster. Später Weiterfahrt nach Moldawien mit Ankunft am Abend. Abendessen und Übernachtung im  Hotel.

5. Tag: Tagesprogramm: Stadtbesichtigung Chisinau & Weingut in Cricova (ca. 80 km)

Die Hauptstadt Chisinau ist mit ca. 700.000 Einwohnern auch größte Stadt des Landes und größter Industriestandort. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befinden sich zentral im Stadtzentrum auf ca. einem Quadratkilometer mit der Kathedrale, dem Triumphbogen, dem Boulevard Stefan del Mare und verschiedenen Regierungsgebäuden.
Und dennoch verfügt das kleine Moldawien über eine weltweit einmalige Sehenswürdigkeit: Cricova, die staatliche Weinkellerei, welche vor den Toren Chisinaus liegt. Der Weinkeller befindet sich 60 m unter der Erde, besteht aus einem 40 km verzweigten Tunnelsystem und ist somit der größte Weinkeller der Welt. Hier lagern ca. 1,25 Millionen Weinflaschen und die Straßen haben Namen nach berühmten Weinsorten – z.B. Cabernet Sauvignon, Chardonnay etc. Die reich dekorierten Probiersäle sind einen Besuch wert. Sie verkosten einige Weine und erhalten auch ein kleines Souvenir. Am Abend Rückkehr ins Hotel, Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Chisinau – Moldawien – Suceava (ca. 310 km)

Nach dem Frühstück durchqueren Sie Moldawien Richtung Norden und erreichen wieder Rumänien. Über Botosani geht es am späten Nachmittag nach Suceava. Bevor Sie zum Hotel fahren unternehmen Sie einen Abstecher zu der restaurierten Burg mit Besichtigung. Danach Zimmerbezug im vorgesehenen Hotel, Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Suceava – Moldauklöster – Tihuta Pass – Bistrita (ca. 220 km)

Es sind vier Klöster und eine Dorfkirche, die von der UNESCO für die Einzigartigkeit der Außenwandmalereien die  Auszeichnung „Goldener Apfel“ bekommen haben. Zwei davon werden Sie heute besichtigen und zwar die Klöster Moldovita und Voronet. Obwohl jedes dieser Klöster in seiner Art einzigartig ist, sind alle doch einer Epoche zuzuordnen. Um 1530 entstanden, haben die Fresken bis heute nichts von ihrer leuchtenden Schönheit verloren und zeigen nicht nur sakrale sondern auch weltliche und politische Motive. Der Bau der Klöster wurde im damaligen Fürstentum Moldau von Stefan dem Großen und seinen Nachfolgern veranlasst. Das Kloster Voronet ist besonders bekannt für die ausgezeichnet erhaltene Westwand-Malerei. Im Anschluss Rückfahrt Richtung Siebenbürgen. Sie durchqueren die Ostkarpaten mit Fotostop am Hotel Castel Dracula und erreichen am Abend Bistrita/Bistritz, die nördlichste Stadt Siebenbürgens. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Bistrita – Targu Mures – Sighisoara – Sibiu (ca. 240 km)

Heute durchqueren Sie Siebenbürgen von Nord nach Süd. Von Bistrita führt die Route nach Targu Mures/Neumarkt an der Mieresch. Besichtigung des Innenstadtzentrums mit der orthodoxen Kathedrale, dem Rathaus und dem Kulturpalast, dessen bunte Dachziegel bei Sonnenschein beeindruckend leuchten. Weiter geht die Fahrt nach Sighisoara/Schässburg, die einzige noch bewohnte mittelalterliche Burg in Europa. Während des Rundgangs sehen Sie den Uhrturm (Geschichtsmuseum der Stadt), einen der neun Wehrtürme des ehemaligen Befestigungssystems und die Bergkirche. Eine Attraktion ist auch das Haus in dem der walachische Fürst Vlad Dracul, Vater von Vlad Tepes (Vlad der Pfähler) gewohnt hat, heute ein bekanntes Restaurant. Danach führt die Reise weiter nach Sibiu/Hermannstadt – eine der schönsten und bekanntesten Städte Siebenbürgens. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Sibiu.

9. Tag: Sibiu

Sibiu ist eine der ältesten und schönsten Städte in Siebenbürgen, gegründet von den deutschen Kolonisten, später Siebenbürger Sachsen genannt. Schon Ende des 12. Jahrhunderts war Sibiu eine der wichtigsten Handelsstädte Siebenbürgens. Die Stadt war aber auch für die vielen und wichtigen Zünfte bekannt. Kein Wunder, dass viele Feinde, hauptsächlich die Türken, mehrmals versucht haben die Stadt zu plündern und zu erobern. Dies ist nie vollständig gelungen, da die Einwohner der Stadt eine sehr starke Befestigungsanlage rund um die Stadt gebaut haben. Sibiu war 2007 Kulturhauptstadt Europas und bei dieser Gelegenheit wurde ein Großteil der Altstadt restauriert. Der Rundgang führt Sie zum Großen und Kleinen Ring. Sie gehen über die Lügenbrücke und erreichen die ev. Stadtpfarrkirche (nur Außenbesichtigung möglich da z.Zt. in Restaurierung) und dann die orthodoxe Kathedrale, eine der größten in Siebenbürgen. Abendessen und Übernachtung in Sibiu.

10. Tag: Sibiu – Bukarest (ca. 280 km)

Nach dem Frühstück verlassen Sie Sibiu und reisen zurück Richtung Bukarest durch das romantische Flusstal des Oltflußes; unterwegs kurze Besichtigung am ältesten Kloster der Walachei, dem Kloster Cozia. Ankunft und Stadtbesichtigung in Bukarest. In einem Land der Kontraste ist Bukarest eine Hauptstadt der Kontraste. So wurde die Stadt ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auch „Klein-Paris des Ostens“ genannt. Gebäude, die nach Plänen französischer Architekten entstanden sind, Fassaden im typisch französischen Stil, breite Boulevards und viele Parks rechtfertigen diesen Beinamen.  Die ausführliche Besichtigung führt Sie in die Altstadt mit den Ruinen des ehemaligen Fürstenhofes, zum Revolutionsplatz, zur Patriarchenkirche und zum Parlamentsgebäude (Fotostopp). Das Abendessen werden Sie heute in der schönen Altstadt einnehmen. Letzte Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Rückkehr nach Deutschland

Je nach Flugzeit bleibt noch etwas Zeit für einen kl. Stadtbummel. Rechtzeitiger Transfer zum Flughafen und Rückflug z.B. nach Frankfurt. Ende der Reise.