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1.Tag:  Abflug ab Frankfurt

Am späten Nachmittag Abflug, z.B. ab Frankfurt via Wien. Nachtflug.

2.Tag: Ankunft in Jerewan, Stadtrundfahrt

Am frühen Morgen Ankunft am internationalen Flughafen von Jerewan. Stadtrundfahrt in Jerewan mit dem Bus: Halt in der Nähe der Statue Mutter Armenien und/oder am Cascade Denkmal für einen Panoramablick auf die Stadt. Außerdem Besuch des Tsitsernakaberd Mahnmals sowie des Museums, das den Opfern des armenischen Völkermordes 1915 gewidmet ist. Das Denkmal wurde von Johannes Paul II. Im Jahre 2001 und von Papst Franziskus im Jahre 2016 besucht. Mittagessen in einem lokalen Restaurant. Gegen Mittag Check-in in Ihrem Hotel. Am Nachmittag besuchen Sie die  St. Gregor der Erleuchter Kirche, die größte pan-armenische Kirche, eröffnet im Jahre 2001. Hier können Sie die Reliquien der ersten armenischen Katholiken finden, die  von Johannes Paul II nach Armenien gebracht wurden. Abendessen und Übernachtung in Jerewan.

3.Tag: Jerewan – Etschmiadsin – Gjumri

Frühstück im Hotel. Anschließend Fahrt  nach Etschmiadsin, das Zentrum der armenisch-apostolischen Orthodoxen Kirche. Besuch der Kathedrale von Etschmiadsin von 301-303, die eine der ersten christlichen Kirchen der Welt ist. Danach besuchen Sie die Schatzkammermuseen, um die Reliquien der armenischen Kirche zu sehen:

  • Die Heilige Lanze, die nach der Überlieferung Jesus während seiner Kreuzigung durch den römischen Soldaten durchbohrte.
  • Die rechte Hand des St. Grigor Lusavorich (St. Gregor der Erleuchter).
  • Das Stück der Arche von Noah, das der Überlieferung nach Jakob im 4. Jahrhundert aus dem Berg Ararat gegeben wurde.

Weiterhin Besuch der Kirchen St. Gayane und St. Hripsime aus dem 7. Jh auf dem Platz des Martyriums. Rückfahrt nach Jerewan und Besichtigung der Ruinen der prächtigen Kathedrale von Zvartnots aus dem 7. Jh., zugehörig zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Stadt Gjumri. Hier gemeinsames Abendessen in einem lokalen Restaurant. Übernachtung in Gjumri.

4.Tag: Gjumri  – Kloster Haghpat – Dilijan

Am Morgen entdecken Sie zunächst die Stadt Gjumri, eines der Gebiete, in dem es eine hohe Konzentration katholischer Armenier gibt. Am 7. Dezember 1988 wurde die Stadt zu 60% durch ein Erdbeben zerstört. Kurze Stadtrundfahrt in Gjumri, Sie besuchen u.a. die katholische Kirche und treffen einige lokale Gemeindevertreter. Anschließend Weiterfahrt zum  Kloster Haghpat aus dem  10. – 13. Jh., herausragende Beispiele für die mittelalterliche armenische Architektur und zugehörig zum UNESCO-Weltkulturerbe. Danach geht es weiter in die Region Tavusch nach Dilijan. Abendessen und Übernachtung.

5.Tag: Dilijan – Kloster Goschavank – Friedhof der Kreuzsteine von Noraduz – Jerewan

Heute führt Ihr Weg zunächst zum Kloster Goschavank aus dem 13.Jh., das um die ehemalige Kirche von Mkhitar Gosch wiederaufgebaut wurde. Mkhitar Gosch war Staatsmann, Wissenschaftler und Autor zahlreicher Fabeln und Gleichnisse sowie des ersten Strafgesetzbuches. Hier findet man den schönsten Kreuzstein Armeniens, der von Meister Poghos im 13. Jh. geschnitzt wurde. Weiter geht es zum Sevan-See, der zweithöchste und größte Süßwassersee der Welt. Hier besuchen Sie die mittelalterlichen Klöster auf der Halbinsel, von denen eines über einen sehr seltenen armenischen Kreuzstein aus dem 13.Jh. verfügt. Nach dem Besuch des Friedhofs Noraduz, der die größte Sammlung  von Kaachkaren- Kreuzsteinen in der Republik Armenien beheimatet Rückfahrt nach Jerewan. Abendessen und Übernachtung.

6.Tag: Kloster Chor Virap und Berg  Ararat

Nach dem Frühstück im Hotel Ausflug zum Kloster Chor Virap. Hier bietet sich Ihnen ein wunderbarer Blick auf den biblischen Berg Ararat. Nach dem Buch der Genesis wurde hier Noahs Arche nach der großen Flut aufgehalten. Weiter geht es zum Kloster Noravank aus den 10. – 14. Jh., das im Mittelalter ein wichtiges religiöses, kulturelles und pädagogisches Zentrum im Syunik war. Es wurde von einem der berühmtesten armenischen Architekten aller Zeiten, Momik gebaut. Rückfahrt nach Jerewan. Abendessen und Übernachtung.

7.Tag: Der heidnische Tempel Garni – Höhlenkloster Geghard

Am letzten Tag Ihrer Reise führt Ihr Weg zunächst zum heidnischen Tempel Garni aus dem 1. Jahrhundert. Der Tempel  ist der einzige erhaltene heidnische Tempel im Kaukasus. Danach fahren Sie zum Kloster Geghard, eingetragen in die UNESCO-Weltkulturerbeliste. Das Kloster wurde ursprünglich Ayrivank genannt „das Kloster der Höhle“. Der Name, der heute für das Kloster verwendet wird, Geghard, bedeutet „das Kloster des Speers“, und führt zurück auf den Speer, der Jesus nach der Überlieferung bei der Kreuzigung verwundet hat. Dieser wurde angeblich durch den Apostel Thaddeus nach Armenien gebracht und unter vielen anderen Reliquien aufbewahrt. Er befindet sich in der Schatzkammer von Etschmiatsin. Rückkehr nach Jerewan und Besuch des Handschriftenmuseums Matenadaran, das eine der reichsten Sammlungen mittelalterlicher Manuskripte und Bücher der Themen Geschichte, Philosophie, Medizin, Literatur, Kunstgeschichte und Kosmographie in armenischen und vielen anderen Sprachen enthält. Am Abend Abschiedsessen und Übernachtung in Jerewan und letzte Übernachtung.

8. Tag: Rückkehr nach Europa

Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Europa. Ankunft z.B. in Frankfurt und Ende dieser einzigartigen Reise.